Ausschreibung: Neubau des Forschungsgebäudes Laborverbundneubau IFW | ct.qmat, Los 4310 - RLT-Anlagen
Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden e. V. (Kurz: IFW Dresden e. V.)
Kurzbeschreibung(Ready Tender generiert)
Neubau des Forschungsgebäudes Laborverbundneubau IFW ct.qmat, Los 4310: Planung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von RLT-Anlagen für Zuluft, Abluft und kombinierte Systeme in Labor-, Beratungs- und Messräumen, inklusive Entfeuchtung, Chemieabluft und Dauerabluft. Kernkomponenten umfassen Zuluftanlagen (bis 50.500 m³/h), Abluftanlagen für Labore und Chemie (bis 33.000 m³/h), Zu-/Abluftanlagen für Beratungsräume (je 7.200 m³/h) sowie Dauerabluftsysteme (bis 12.000 m³/h), ergänzt durch Kranhub und Montage auf dem Dach für Geräte bis 3.100 kg. Der Kanal- und Rohrleitungsbau erstreckt sich über ca. 3.200 m² Stahlkanäle, 2.800 m Stahlrohre, PP- und Aluminiumleitungen sowie Auslässe, Regler, Brandschutzklappen, Schalldämpfer und 50 Laborabzüge mit Regelung.
Details zur Ausschreibung(Ready Tender generiert)
Die öffentliche Ausschreibung bezieht sich auf den Neubau des Forschungsgebäudes Laborverbundneubau IFW ct.qmat und umfasst das Los 4310 für die Planung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von Raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen). Der Fokus liegt auf einer umfassenden Versorgung des Gebäudes mit Zuluft-, Abluft- und kombinierten Systemen, die speziell auf Labor-, Beratungs- und Messräume abgestimmt sind, unter Berücksichtigung von Anforderungen an Entfeuchtung, Chemieabluft und Dauerabluft. Die Leistungen entsprechen den Vorgaben der VHB-Bund-Ausgabe 2017 und umfassen die Kalkulation über die Endsumme, einschließlich Angaben zu Verrechnungslohn, lohngebundenen Kosten und Umlagen.
Im Kern der Ausschreibung stehen folgende RLT-Geräte: eine Zuluftanlage für Entfeuchtung mit 11.600 m³/h; zwei Zuluftanlagen für Labore mit 50.500 m³/h und 24.000 m³/h; zwei Abluftanlagen für Labore mit 10.500 m³/h und 17.000 m³/h; zwei Zu- und Abluftanlagen für Beratungsräume mit je 7.200 m³/h; zwei Abluftanlagen für Chemieabluft mit 17.000 m³/h und 33.000 m³/h; sowie zwei Abluftanlagen für Dauerabluft mit 12.000 m³/h und 5.000 m³/h. Ergänzt werden diese durch Kranhub, Transport und Montage der RLT-T-Geräte auf dem Dach, inklusive Hebezeugvorhaltung und Profileisenkonstruktionen aus verzinktem Stahlblech für Lasten bis 3.100 kg.
Der Kanal- und Rohrleitungsbau umfasst etwa 3.200 m² Kanäle aus verzinktem Stahl (DIN EN 1507) sowie 2.800 m Rohrleitungen aus demselben Material (DIN EN 1506), beide inklusive Formstücke; rund 1.300 m² Kanäle und 2.600 m Rohrleitungen aus Polypropylen (PP, DIN 4741); sowie 130 m² Kanäle und 240 m Rohrleitungen aus Aluminium (DIN EN 1507/1506). Weitere Komponenten beinhalten 400 Stück Zu- und Abluftauslässe wie Textilauslässe (z. B. mit 730 m³/h für Gefahrstoffversorgung oder 100 m³/h für Entsorgung), Abluftgitter, Deckenluftdurchlässe bis NW 600 und Tellerventile bis DN 125; 125 Stück Einregulierung mit variablen und konstanten Volumenstromreglern; 180 Stück Brandschutzklappen mit oder ohne Stellmotoren; 165 Stück Kulissen- und Rohrschalldämpfer bis DN 250; sowie 50 Stück Laborabzüge inklusive Laborregelung und Bedieneinheit.
Zusätzlich sind thermisch entkoppelte Befestigungen, Messöffnungen (32 Stück), Kabeleinführungen (M12), Bezeichnungsschilder (z. B. 80 Stück Kunststoff mit H 100 mm), Aufkleber für Richtungspfeile (180 Stück) und Einmörtelungen für Brandschutzklappen (bis 155 m für DN 75 mm) vorgesehen. Spezielle Elemente wie Deflektorhauben und Schalldämpfer aus Kunststoff (z. B. für Wärmeübertrager) sowie fahrbare Gerüste runden den Umfang ab. Die Ausschreibung fordert Nachweise zu Umsätzen in vergleichbaren Leistungen der letzten drei Geschäftsjahre und berücksichtigt besondere Vertragsbedingungen wie Stoffpreisgleitklauseln, Abfallmanagement und Datenschutz, mit einer Angebotsfrist bis 11.05.2026 und Bindefrist bis 13.07.2026.
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