Ausschreibung: Neubau GAZ Greifswald GAZ-IT - Los 6 (IT-Infrastruktur)
Landkreis Vorpommern-Greifswald - Der Landrat
Kurzbeschreibung(Ready Tender generiert)
Beschaffung, Planung, Lieferung, Aufbau und Inbetriebnahme einer redundanten IT-Infrastruktur (Clients, Server, Netzwerktechnik, Peripherie) für das neue Gefahrenabwehrzentrum des Landkreises Vorpommern-Greifswald, verteilt auf zwei Serverräume, Büro- und Betriebsräume sowie den Standort Vorpommern-Rügen. Auf der virtualisierten Umgebung werden das Einsatzleitsystem Cobra 4e, das Kommunikationssystem MECC und weitere Anwendungen betrieben, zudem sind bestehende IT-Komponenten zu migrieren. Die Systeme sind gemäß IT-Grundschutz auszulegen und zur gegenseitigen technischen Ersetzbarkeit der Leitstellen im Kooperationsverbund ab Inbetriebnahme des operativen Leitstellenbetriebs am 10. August 2027 zu ertüchtigen.
Details zur Ausschreibung(Ready Tender generiert)
Im Rahmen des Neubaus eines Gefahrenabwehrzentrums (GAZ) für den Landkreis Vorpommern-Greifswald wird eine redundante IT-Infrastruktur beschafft, die Clients, Server, Netzwerktechnik und Peripherie umfasst. In das GAZ ziehen die Integrierte Leitstelle (ILS), der Führungsstab, die Brandschutzdienststelle sowie der Eigenbetrieb Rettungsdienst mit Verwaltung, Telenotarztzentrale und ärztlicher Leitung Rettungsdienst ein. Die Systemtechnik ist in zwei Serverräumen, den Betriebs- und Büroräumen des GAZ sowie am Standort der Leitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen zu planen, zu liefern, aufzubauen, betriebsfertig zu konfigurieren und in Betrieb zu nehmen. Dabei wird der IT-Grundschutz zugrunde gelegt und die gegenseitige technische Ersetzbarkeit der Leitstellen im Kooperationsverbund sichergestellt.
Der Auftrag ist in zwei Phasen gegliedert: In Phase 1 erfolgt die Planung und Konzeption der IT-Infrastruktur auf Basis der Leistungsbeschreibung, in Phase 2 die Umsetzung mit Lieferung, Aufbau, Konfiguration und Inbetriebnahme. Die Abnahme setzt die erfolgreiche Durchführung von Anwendertests durch den Auftraggeber nach einem vom Auftragnehmer erstellten Test- und Abnahmekonzept voraus. Über Serviceverträge sind die Aufrechterhaltung des Betriebs und die Wiederherstellung im Störungsfall zu gewährleisten.
Auf der Infrastruktur werden virtuelle Server eingerichtet, auf denen die Hauptapplikationen der Leitstellentechnik – das Einsatzleitsystem Cobra 4e und das Kommunikationssystem MECC – sowie weitere Anwendungen installiert werden. Zusätzlich sind vorhandene IT-Bestandskomponenten umzuziehen und in die neue Umgebung einzubinden. Die Leistung ist eng mit weiteren Maßnahmen (Umzug und Erweiterung von Einsatzleit- und Kommunikationssystem, Medientechnik, IP-Notruf- und TK-Anschlüsse) zu verzahnen; hierfür sind regelmäßige Jour-fixe-Termine zur Abstimmung vorgesehen. Der operative Betrieb der Integrierten Leitstelle im Neubau soll ab dem 10. August 2027 aufgenommen werden. Vertragsgrundlage ist ein EVB-IT-Systemvertrag, Nebenangebote sind nicht zugelassen, eine Losaufteilung erfolgt nicht.
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