Ausschreibung: Cloudfähige Telefonielösung LMW-2026-0002
Landkreis Merzig-Wadern
Kurzbeschreibung(Ready Tender generiert)
Der Landkreis Merzig-Wadern schreibt die Einführung, Migration und den 36-monatigen Betrieb einer cloudfähigen Telefonielösung an 13 Standorten aus, inklusive Analyse, Planung und Integration der bestehenden TK-Infrastruktur mit Sonderperipherie wie Türsprechstellen und analogen Faxanschlüssen. Die Lösung umfasst 500 Benutzerlizenzen, 200 Endgeräte, den Ausbau von 60 auf 90 SIP-/IP-Kanäle sowie eine redundante Architektur mit zwei On-Premises-Appliances und einer Cloud-Appliance, wobei alle Komponenten (Appliance, IP-Telefone, Software) aus dem Portfolio eines einzigen Herstellers stammen. Technische Features beinhalten Mandantenfähigkeit, Integration in ACT-Faxserver und Exchange-Server, 4-stellige Durchwahlen, Rufgruppen, Softphone-Funktionen, Konferenzen und interne Telefonie bei Internet-Ausfall.
Details zur Ausschreibung(Ready Tender generiert)
Die öffentliche Ausschreibung bezieht sich auf die Einführung, Migration und den Betrieb einer cloudfähigen Telefonielösung als Gesamtlos für den Landkreis Merzig-Wadern. Der Auftrag umfasst die Analyse, Planung, Umsetzung und den laufenden Betrieb der Lösung an insgesamt 13 Standorten in Merzig und Wadern, darunter Bahnhofstraße 44, 47, 27 und 7, Am Gaswerk 3, Hochwaldstraße 44, Oberstraße 9, Marktplatz 14 sowie Torstraße 43 und 45 in Merzig und Wadern. Die Leistung wird am Hauptsitz in der Bahnhofstraße 44, 66663 Merzig, Deutschland erbracht und schließt die vollständige Integration der bestehenden TK-Infrastruktur ein, einschließlich Sonderperipherie wie Türsprechstellen und analoger Faxanschlüsse.
Der Umfang der Leistung umfasst die Bereitstellung von etwa 500 Benutzerlizenzen, die Integration von rund 200 Endgeräten sowie den Ausbau von 60 auf 90 SIP-/IP-Kanäle, ohne dass eine Nachlizenzierung der zentralen Software erforderlich ist. Die aktuelle Ausgangssituation weist 293 Telefone, 163 SIP-Leitungen, einen analogen Faxanschluss und 60 SIP-Kanäle auf, mit einer internen On-Premises-Vernetzung, die keine externen Provider- oder Overlay-Netze zulässt. Die Lösung muss redundante Architektur bieten, bestehend aus zwei On-Premises-Appliances und einer Cloud-Appliance, wobei alle Kernkomponenten (Appliance, IP-Telefone, Software) aus dem Portfolio eines einzigen Herstellers stammen.
Die Umsetzung erfolgt in vier Phasen: Zunächst eine IST-Analyse mit Erfassung aller Standorte, Dokumentation der Infrastruktur und Analyse der Sonderperipherie; gefolgt von der Erstellung eines Soll- und Migrationskonzepts, inklusive Zielarchitektur, Redundanz-, Notfall-, Sicherheits- und Datenschutzkonzepten. In der Umsetzungsphase wird eine schrittweise Migration im Parallelbetrieb durchgeführt, mit Integration aller Komponenten und Abnahme je Standort. Der Betrieb umfasst 36 Monate mit Wartung, Support und der schrittweisen Ablösung der Altanlage, wobei Subunternehmen für Migration und Betrieb ausgeschlossen sind.
Technische Anforderungen umfassen Mandantenfähigkeit des TK-Systems mit unterschiedlichen Ansagen und Warteschleifen pro Mandant, Integration in den vorhandenen ACT-Faxserver und Exchange-Server, Unterstützung von 4-stelligen Durchwahlen, Rufgruppen, mehreren Vermittlungsstellen, zentralem und anpassbarem Anrufbeantworter sowie anpassbarer Warteschleifenmusik (lizenzfrei mitzuliefern). Weitere Features beinhalten interne Telefonie bei Internet-Ausfall, Anbindung externer Geräte, Softphone-Funktionen für Weiterleitung, Konferenzen mit mindestens vier Teilnehmern und Statusanzeige von Benutzern. Die Ausschreibung erfolgt als öffentliche Ausschreibung gemäß UVgO mit elektronischer Angebotsabgabe bis zum 29.06.2026, 12:00 Uhr, und Bindefrist bis 29.05.2026.
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