Ausschreibung: Objekt- und Tragwerksplanung nach HOAI für das NEB (Neues Europäisches Bauhaus) Reallabor auf dem Gelände des ehemaligen ZEKIWA-Werkes Zeitz (RZZ), Geschwister-Scholl-Straße 16 in 06712 Zeitz
Stadt Zeitz
Kurzbeschreibung(Ready Tender generiert)
Die Ausschreibung umfasst Planungsleistungen für einen Anbau an das bestehende Gebäude 042 (ehemaliges ZEKIWA-Verwaltungsgebäude) im Rahmen des NEB Reallabors ZEKIWA ZEITZ (RZZ) auf dem Gelände des ehemaligen ZEKIWA-Werkes in Zeitz. Im Fokus stehen Objektplanung für Gebäude (§ 34 ff. HOAI) in den Phasen 1–4 sowie Tragwerksplanung (§ 51 ff. HOAI) in den Phasen 1–6, inklusive besonderer Leistungen unter Berücksichtigung des Modellcharakters mit Offenheit für experimentelle Lösungen und enger Abstimmung mit Partnern wie der Hochschule Anhalt und der Denkmalpflege. Ziel ist die Revitalisierung des Areals unter Integration gestalterischer, funktionaler, konstruktiver, ökologischer und ökonomischer Anforderungen.
Details zur Ausschreibung(Ready Tender generiert)
Die öffentliche Ausschreibung betrifft die Vergabe von Planungsleistungen für das NEB Reallabor ZEKIWA ZEITZ (RZZ) auf dem Gelände des ehemaligen ZEKIWA-Werkes in Zeitz, speziell für Los 03 – Teilbaumaßnahme C, die einen Anbau an das bestehende Gebäude 042 (ehemaliges ZEKIWA-Verwaltungsgebäude) umfasst. Der Auftraggeber ist die Stadt Zeitz, vertreten durch den Oberbürgermeister Christian Thieme, mit Erfüllungsort an der Geschwister-Scholl-Straße 16 in 06712 Zeitz. Die fachtechnische Verfahrensbetreuung übernimmt RiegerArchitektur in Dresden.
Im Kern geht es um die Objektplanung für Gebäude nach § 34 ff. HOAI sowie die Tragwerksplanung nach § 51 ff. HOAI, einschließlich dazugehöriger besonderer Leistungen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise nach den Leistungsphasen der HOAI, wobei zunächst die Phasen 1 bis 4 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung) vorgesehen sind. Für die Tragwerksplanung werden Grundleistungen in den Phasen 1 bis 6 erbracht, mit angepasster Bewertung in Phase 5 (Ausführungsplanung) auf 30 % aufgrund fehlender Schalpläne im Stahlbetonbau und unterdurchschnittlicher Schwierigkeit im Holzbau. Die Planung muss den Modellcharakter des Projekts berücksichtigen, mit Offenheit für Vereinfachungen, Abweichungen von Bauordnungsrecht und experimentelle Lösungen, sowie enger Abstimmung mit Projektpartnern wie der Hochschule Anhalt und der Denkmalpflege.
Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß § 17 VgV durchgeführt, basierend auf § 74 VgV, mit einer ersten Stufe für die Bewerbung und einer zweiten Stufe, in der ein Lösungsvorschlag (pauschal vergütet mit 6.000 € brutto) zu erarbeiten ist. Die Ausschreibung fällt unter CPV-Code 71320000 (Planungsleistungen im Bauwesen) und ist für KMU geeignet. Der geschätzte Zeitrahmen umfasst den Beginn am 21.09.2026 und das Enddatum am 30.09.2028. Ziel ist die Revitalisierung des Areals unter Berücksichtigung gestalterischer, funktionaler, konstruktiver, ökologischer und ökonomischer Anforderungen, mit klarer Abgrenzung zu anderen Teilbaumaßnahmen wie Abriss- oder Entsorgungsarbeiten.
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