Ausschreibung: Leistungen „FM-Planungs- und Betriebsberatung“ für das Projekt Neubau Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin (Vergabenummer VOEK 449-25)
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Kurzbeschreibung(Ready Tender generiert)
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) schreibt Leistungen im Bereich Facility-Management-Planung und -Betriebsberatung für den Neubau eines klimaneutralen Verwaltungsgebäudes auf der Liegenschaft Anhalter Straße in Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg aus. Der Auftragnehmer berät zum FM, leitet das Inbetriebnahmemanagement und führt technisches Monitoring durch, einschließlich laufender Abstimmung mit Auftraggeberin, Generalplaner und Ausführenden, mit Fokus auf Planung, Betrieb und Nachhaltigkeit über den Lebenszyklus von 50 Jahren. Der Neubau umfasst Flächen für das BMZ und eine weitere ministerielle Einrichtung sowie zugehörige Freianlagen.
Details zur Ausschreibung(Ready Tender generiert)
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) benötigt eine neue Unterbringung am Standort Berlin, die durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) als Eigentümerin und Bauherrin in Form eines Neubaus umgesetzt werden soll. Der Neubau soll auf der Liegenschaft Anhalter Straße im Berliner Stadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg errichtet werden und dient primär der künftigen Nutzung durch das BMZ sowie zusätzlichen Flächen für eine weitere ministerielle Einrichtung. Das Gebäude wird als klimaneutraler Komplex geplant, der im Lebenszyklus von 50 Jahren nahezu emissionsfrei betrieben und genutzt werden kann, wobei der Betrachtungsgegenstand die Herstellung, den Betrieb und die Nutzung umfasst. Die Planung erfolgt ab dem Vorentwurf BIM-basiert, um eine effiziente und nachhaltige Umsetzung zu gewährleisten.
Gegenstand dieser öffentlichen Ausschreibung ist die Vergabe von Leistungen im Bereich FM-Planungs- und Betriebsberatung für den Neubau sowie die zugehörigen Freianlagen. Der Auftragnehmer soll das Facility Management beraten, das Inbetriebnahmemanagement leiten und technisches Monitoring durchführen. Dabei ist eine laufende Abstimmung mit der Auftraggeberin (AG), dem Generalplaner, den Fachplanern und dem bauausführenden Unternehmen vorgesehen. Der genaue Umfang der Leistungen ergibt sich aus dem Leistungsbild, das Aspekte wie Planung, Betrieb und Nachhaltigkeit abdeckt. Die Generalplanungsleistungen wurden bereits in einem separaten europaweiten Wettbewerb vergeben.
Der Zeitplan sieht eine Beauftragung des Generalplaners im Dezember 2025 vor, eine Vergabe im Rahmen einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft (ÖPP) voraussichtlich 2028, den Baubeginn 2030 und die Übergabe an den Nutzer im Jahr 2033. Die Vergabestrategie priorisiert eine ÖPP-Lösung für Planung, Realisierung und Betrieb, vorbehaltlich einer Markterkundung und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung; Alternativen umfassen eine Umsetzung durch einen Generalunternehmer oder basierend auf der Ausführungsplanung des Generalplaners. Das Verfahren erfolgt als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 14 Abs. 3 Nr. 2, 3 i.V.m. § 17 VgV, mit Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB für schwere Verfehlungen, Verstöße gegen arbeits-, sozial-, umwelt- oder steuerrechtliche Pflichten sowie Zahlungsunfähigkeit. Bewerber müssen Nachweise über vergleichbare Projekte (z. B. Verwaltungsgebäude mit mindestens 20.000 m² Bruttogrundfläche in innerstädtischer Lage) erbringen, wobei der Leistungsbeginn spätestens ab 01.01.2026 erfolgen soll.
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