Ausschreibung: Ersatzneubau Bauwerk Ruhrbrücke 02-25-0067
Die Autobahn GmbH des Bundes - NL Rheinland
Kurzbeschreibung(Ready Tender generiert)
Der Ersatzneubau der Ruhrbrücke (Bauwerk 02-25-0067) auf der Bundesautobahn A3 umfasst den Rückbau der bestehenden Überbauten über Ruhrdeich, Ruhr, Vorland und Speldorfer Straße sowie den Bau neuer getrennter Durchlaufträger mit vorgefertigten Stahlbeton-Hohlkästen, Fahrbahnplatten und einer Querneigung von 3,0 %, unter Einhaltung der Lichtraumprofile (mind. 4,50 m für Straßen, 6,50 m über der Ruhr). Ergänzend erfolgt der Bau einer Lärmschutzwand auf der Ostseite (Höhe 6,50 m im Regelbereich, 5,0 m im Stromfeld) sowie Straßenbauarbeiten zur Wiederherstellung der A3-Verkehrsflächen (Bau-km 76+700 bis 78+680) inklusive Erdbau, Asphalt und Entwässerung. Weiterhin wird der Abbruch zweier bestehender Stahlbeton-Einleitungsbauwerke für Regenwasserabfluss (Hoch- und Tiefgebiet) am Autobahnkreuz Kaiserberg und der Neubau neuer Bauwerke mit Kanalanschluss und 72 m³ bewehrtem Beton durchgeführt.
Details zur Ausschreibung(Ready Tender generiert)
Die öffentliche Ausschreibung betrifft den Ersatzneubau der Ruhrbrücke (Bauwerk 02-25-0067) im Zuge der Bundesautobahn A3, ausgeschrieben von der Autobahn GmbH des Bundes - NL Rheinland in Krefeld. Das Projekt umfasst den Rückbau des bestehenden Brückenbauwerks (Teilbauwerke West und Ost), das die A3 über die Straße Ruhrdeich, die Ruhr, den Vorlandbereich und die Speldorfer Straße (Ruhr-Rad-Schnellweg) führt, sowie den Neubau getrennter Überbauten je Fahrtrichtung als Durchlaufträger mit vorgefertigten Hohlkästen aus Stahlbeton und Fahrbahnplatten. Die neuen Überbauten integrieren eine Querneigung von 3,0 % und halten vorgeschriebene Lichtraumprofile ein, darunter mindestens 4,50 m für die überführten Straßen und 6,50 m Durchfahrtshöhe über der Ruhr (bezogen auf den Bemessungswasserstand HSW = 26,03 m NHN-DHHN16). Ergänzend wird eine Lärmschutzwand auf der Ostseite errichtet, mit einer Höhe von 6,50 m im Regelbereich, reduziert auf 5,0 m im Stromfeld, und stufenweisen Übergängen zu bestehenden Wänden.
Die Leistungen schließen Erdbauarbeiten, Bauwerkshinterfüllung, Gründungsarbeiten für Widerlager und Pfeiler, Baugrubenverbau und -sicherung, Schalung- und Betonierarbeiten, Stahlbauarbeiten, Abdichtungs- und Asphaltarbeiten für Unter- und Überbauten ein. Im Rückbau sind ca. 1.112 m Holmgeländer, ca. 1.435 m Schutzeinrichtungen und ca. 10.480 m² Asphaltbefestigung zu entfernen. Zusätzlich umfassen die Arbeiten Straßenbauarbeiten zur Wiederherstellung der Verkehrsflächen auf den betroffenen Flächen der A3-Fahrtrichtungen nördlich und südlich der Brücke (Bau-km 76+700 bis 78+680), einschließlich Erdbau, Asphalt- und Oberbauarbeiten sowie Entwässerungsmaßnahmen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Ersatzneubau von zwei Einleitungsbauwerken für den Regenwasserabfluss aus den Anlagen "Hochgebiet" (HG) und "Tiefgebiet" (TG) im Bereich des Autobahnkreuzes Kaiserberg. Hierzu gehören der Abbruch der vorhandenen Stahlbetonbauwerke in die Ruhr und der Bau neuer Stahlbetonbauwerke mit Anschluss an die bestehende Entwässerung, inklusive Kanalbau und Herstellung von ca. 72 m³ bewehrtem Beton. Die Ausschreibung erfolgt als offenes Verfahren gemäß Richtlinie 2014/24/EU und Abschnitt 2 der VOB/A, mit Angebotsfrist am 03.06.2026 um 10:00 Uhr und Bindefrist bis 05.10.2026. Sie ist besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Selbstständige geeignet und klassifiziert sich unter CPV-Codes 45000000-7 (allgemeine Bauarbeiten) und 45233124-4 (Brückenbau).
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